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Die Ereignisse in Hadersdorf am Kamp am 6. und 7. April 1945

Ein Jahr später: Exhumierung der Ermordeten

Zwei Jahre später: Der Prozess gegen einige Verantwortliche

Liste der 61 Opfer und deren Kurzbiografie

Augenzeugen berichten

Erinnern & Vergessen seit 1945

Pressespiegel

   



Einladung zum Gedenken

In Erinnerung an die 386 Opfer der
„Kremser Hasenjagd“ und des SS-Massakers
 von Hadersdorf am Kamp

Ehrenschutz:
Bundespräsident Dr. Heinz Fischer

Es sprechen:
Bundesministerin Johanna DOHNAL, Klubobfrau Madeleine PETROVIC u.a.

5. April 2009 - 14:00 Uhr
Hadersdorf am Kamp / Hauptplatz


Robert Streibel und Erich Hackl lesen aus „April in Stein”, einem bisher unveröffentlichten Roman Streibels. „Mehr als 30 halbnackte Männer stehen im eiskalten Wasser, ein lustiges Bild findet der SSler. Kneipen fördert die Durchblutung...“

 ...über Hasen, Henker und Heuchler. Zur Auseinandersetzung lädt ein temporäres Erinnerungsobjekt der Künstlergruppe GoF ein. Wie alle Jahre muss es von TeilnehmerInnen der Veranstaltung wieder abgebaut werden, da die Gemeindevertretung eine ständige Erinnerung an die NS-Opfer im Ortszentrum ablehnt.

Uraufführung der Hadersdorflieder durch Angelika Sacher & Klaus Bergmaier. Die Siegertexte eines Wettbewerbs erinnern an die 61 Opfern des SS-Massakers: „Auf einer Straße” von Nadja Weiß und „Wir denken an Euch” von Roman Gerstl.

Gedenkstätte. Bernd Toms, Bürgermeister von Hadersdorf, lädt zur Einweihung einer Gedenkstätte am Hadersdorfer Friedhof. Toms: „Nach ausführlicher Meinungsbildung und dem Beschluss im Gemeinderat, soll der Opfer des 7. April gedacht und eine Gedenktafel am Ort des furchtbaren Geschehens eingeweiht werden.“


Am 6. April 1945, kurz vor Kriegsende, werden die Lebensmittel in der Strafanstalt Stein knapp; deren Leiter Franz Kodré entschließt sich zur Entlassung hunderter politischen Gefangener. Unter ihnen sind Eisenbahner, Gaswerker, Drucker, Bäcker und Metallarbeiter, sie hatten in ihren Betrieben für die „Rote Hilfe“ gespendet und wurden zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt.

Mittags dringen SS und SA in das Gefängnis ein, sie richten unter den verbliebenen Häftlingen ein Blutbad an und ermorden den Anstaltsdirektor.

Die große Treibjagd auf die bereits entlassenen Häftlinge beginnt. Zumindest 386 Menschen werden in der Strafanstalt Stein, im Stadtgebiet von Krems an der Donau, in Mautern, Paudorf, Hörfarth, Rottersdorf bei Statzendorf, Wolfenreith im Dunkelsteiner Wald, sowie in Theiß ermordet; 61 davon in Hadersdorf am Kamp.


[ >> Anfahrt aus Wien ]
[ >> Einladungs-Flyer als PDF ]



Zu dieser Veranstaltung rufen auf:
"Gedenkstätte - Hadersdorf am Kamp", Dr. Robert Streibel, Mauthausen Komitee Österreich





     
 
           
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