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Die Ereignisse in Hadersdorf am Kamp am 6. und 7. April 1945

Ein Jahr später: Exhumierung der Ermordeten

Zwei Jahre später: Der Prozess gegen einige Verantwortliche

Liste der 61 Opfer und deren Kurzbiografie

Augenzeugen berichten

Erinnern & Vergessen seit 1945

Pressespiegel

   

"Das vergessene Massaker"

14/11/2005 ORF.at   

Am 7. April 1945 fielen in Hadersdorf am Kamp (Bezirk Krems) 61 politische Gefangene einem Massaker der SS zum Opfer. Am Mittwoch findet ein Vortrag und eine Diskussion mit dem Historiker Robert Streibel statt.

Erster Akt der Erinnerung
Vor rund 60 Jahren fielen in Hadersdorf am Kamp 61 politische Gefangene einem Massaker der SS zum Opfer. Der Verein "Gedenkstätte - Hadersdorf am Kamp" erinnert am Mittwoch in einem Vortrag mit anschließender Diskussion an die Ereignisse des 7. April 1945.

Vorrangig für die Initiatoren ist zudem "die Tatsache, dass die Gemeinde bis heute keinen Akt der Erinnerung gesetzt hat," so Mitveranstalterin Christine Pazderka. Die Veranstaltung mit Historiker Robert Streibel soll nun ein erster Schritt in diese Richtung sein.

Berüchtigte "Kremser Hasenjagd"
Am 7. April 1945 wurden in der Gemeinde Hadersdorf am Kamp 61 politische Häftlinge von den Nationalsozialisten unter Beihilfe der lokalen NSDAP-Führer ermordet.

Sie waren Opfer der berüchtigten "Kremser Hasenjagd", einem Verbrechen, das von NS-Treuen initiiert worden war. Zuvor hatte der Leiter der Strafanstalt Stein, Franz Kodre, die Gefangenen entlassen.

Ortsgeschichte aufarbeiten
Damit 60 Jahre später das Ereignis nicht in Vergessenheit gerät, will eine überparteiliche Arbeitsgruppe diesen Teil der Ortsgeschichte mit den Bürgern diskutieren und aufarbeiten. Die Abhaltung erinnert daran, dass die Taten des Nationalsozialismus kein "weit entferntes" Gespenst, sondern die Taten oftmals vor der Haustür zu gegen waren.

Informationen
Vortrag & Diskussion
"Das vergessene Massaker" - Hadersdorf am 7. April 1945

Freizeitpark Hadersdorf, Umfahrungsstraße 1, Mittwoch, 16.11.2005, 19.00 Uhr



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