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Die Ereignisse in Hadersdorf am Kamp am 6. und 7. April 1945

Ein Jahr später: Exhumierung der Ermordeten

Zwei Jahre später: Der Prozess gegen einige Verantwortliche

Liste der 61 Opfer und deren Kurzbiografie

Augenzeugen berichten

Erinnern & Vergessen seit 1945

Pressespiegel

   

Hadersdorf gedenkt der SS-Opfer

14/11/2005 NÖN   

Krems/Kamptal DISKUSSION / Eine Expertendiskussion auch mit Hinterbliebenen der Opfer und mit Zeitzeugen soll an einen "dunklen Punkt" in der Geschichte von Hadersdorf am Kamp erinnern.

HADERSDORF / "Das vergessene Massaker in Hadersdorf am 7. April 1945" ist Thema eines Vortrages und einer offenen Diskussion am 16. November im Freizeitpark "Sport & More". Ab 19 Uhr referieren und diskutieren der Historiker Dr. Robert Streibel, die Historikerin Mag. Katharina Gewolf, Christine Pazderka (Tochter eines Opfers) und ein Augenzeuge über das Geschehen. Die Diskussionsleitung hat Vizebürgermeisterin Liselotte Golda übernommen.

In den letzten Tagen vor Kriegsende, eben am 7. April 1945, ermordete die SS in Hadersdorf am Kamp 61 aus der Strafanstalt Stein freigelassene politische Häftlinge. Damit nun, 60 Jahre später, das Ereignis nicht in Vergessenheit gerät, will eine überparteiliche Hadersdorfer Arbeitsgruppe diesen Teil der Ortsgeschichte mit den Bürgern diskutieren und aufarbeiten.

Diese Veranstaltung soll daran erinnern, dass der Wahnsinn des Nationalsozialismus kein Gespenst ist, das nur in Auschwitz oder Mauthausen greifbar wird: Auch Hadersdorf war ein Tatort.

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