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Die Ereignisse in Hadersdorf am Kamp am 6. und 7. April 1945

Ein Jahr später: Exhumierung der Ermordeten

Zwei Jahre später: Der Prozess gegen einige Verantwortliche

Liste der 61 Opfer und deren Kurzbiografie

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Erinnern & Vergessen seit 1945

Pressespiegel

   

IM GESPRÄCH Gedenken ja, Aktionismus nein

27/03/2006 NÖN   

LISELOTTE GOLDA, Vizebürgermeisterin und Projektkoordinatorin.

NÖN: Frau Vizebürgermeister, auf der Homepage des Vereins "Gedenkstätte Hadersdorf" wird behauptet, (Zitat:) "der Versuch einer Aufarbeitung des Massakers von 1945 ist in Hadersdorf kläglich gescheitert. Mühsam konnte man sich in der Gemeinde einigen, am Friedhof eine billige Tafel anzubringen, die weder Rückschlüsse auf die Täter noch auf die Opfer zulässt." Was sagen Sie dazu?

Golda: Diese Behauptung weise ich schärfstens zurück. Ich habe mich intensiv bemüht, die Brücke zwischen der Gemeindeführung und den anderen Interessierten zu schlagen. Die Gemeinde hat das Geschehen aufgearbeitet, ich verweise da auf eine gut besuchte und intensive Informations- und Diskussionsveranstaltung vor dem Jahreswechsel und sehr konstruktive Gespräche im Arbeitskreis. Deshalb bin ich jetzt überrascht und enttäuscht, dass eine "Gegenveranstaltung" angemeldet wurde. Darüber hat man mit uns nicht gesprochen.

NÖN: Die Enthüllung der Gedenktafel beim Friedhof am 7. April wurde abgesagt. Warum?

Golda: Was soll das für ein Gedenken werden, wenn zeitgleich mit Megaphonen und Transparenten Aktionismus gemacht wird? Dafür sind wir nicht zu haben. Wir lassen uns über unsere Veranstaltung keine andere drüberstülpen.

NÖN: Was passiert jetzt am 7. April?

Golda: Wir werden der Opfer und des Geschehens vor 61 Jahren um 18 Uhr mit einer Messe gedenken.

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