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Die Ereignisse in Hadersdorf am Kamp am 6. und 7. April 1945

Ein Jahr später: Exhumierung der Ermordeten

Zwei Jahre später: Der Prozess gegen einige Verantwortliche

Liste der 61 Opfer und deren Kurzbiografie

Augenzeugen berichten

Erinnern & Vergessen seit 1945

Pressespiegel

   

Hadersdorf baut Denkmal für NS-Opfer

10/07/1997 Die Presse   

Jenen 61 Häftlingen, die in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges von NS-Aufsehern ermordet wurden, setzt Hadersdorf am Kamp nun doch ein Denkmal.
KREMS (apa). Die Gemeindeväter des Ortes haben sich entschlossen, den politischen Häftlingen, die am 7. April 1945 einem Massaker zum Opfer fielen, eine Gedenktafel zu stiften. Christine Pazderka, die Tochter eines der Opfer von Hadersdorf, bemühte sich seit mehr als zwei Jahren um diesen Schritt der Gemeinde. Am 6. April 1945, einem Tag vor dem Gemetzel, waren die Häftlinge von Stein, einer der größten Haftanstalten der damaligen "Ostmark", angesichts der herannahenden Front vom Direktor freigelassen worden. Ein Teil der Aufseher denunzierte die Aktion aber als Revolte. Die Niederschlagung dieses "Aufstandes" führte zu einem der blutigsten Massaker des Zweiten Weltkrieges auf "ostmärkischem" Gebiet. In Stein und Umgebung sollen über 380 Häftlinge ermordet worden sein.

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