[Besucherinformation] [Kontakt]
 

Die Ereignisse in Hadersdorf am Kamp am 6. und 7. April 1945

Ein Jahr später: Exhumierung der Ermordeten

Zwei Jahre später: Der Prozess gegen einige Verantwortliche

Liste der 61 Opfer und deren Kurzbiografie

Augenzeugen berichten

Erinnern & Vergessen seit 1945

Pressespiegel

   

Augenzeugen berichten

Felix Fenz, Hadersdorf am Kamp
erlebte als 10jähriger das Massaker


Ich war am 7. April 1945 mit einem Schulkameraden im Leuthnergarten, um bei der Naturhecke vis-a-vis vom Friedhof Steinschleudergabeln zu suchen. Wir sahen das jenseits des Friedhofes von Zivilisten Schanzarbeiten getätigt werden, wir schlichen in den Friedhof, versteckten uns bei der so genannten Leuthnergruft mitten im Friedhof. Wir sahen wie die Zivilisten einen Graben aushoben, die Soldaten standen daneben, auf einmal war ein Tumult, es wurde geschimpft und geschrien, darauf wurde geschossen. Wir sahen eine kleine Gruppe, etwa vier bis sechs Mann Richtung Engabrunn durch die Gärten davonlaufen, es wurde auf die Leute geschossen, ein Mann war aber etliche Meter voraus und wurde nicht getroffen. Ich nehme an, dass der davon gekommen ist, daraufhin verließen wir fluchtartig den Friedhof.

Informationsveranstaltung, Hadersdorf-Kammern, 16. November 2005




     
 
           
        Impressum