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Marian PORTH

Marian Porth war seit 1925 als Hilfsarbeiter bei den Gaswerken in Simmering beschäftigt. Von 1918-1934 SP-Mitglied, engagiert er sich als Hausvertrauensmann und Bibliothekar in der Bücherei im Arbeiterheim Ottakring. Im Betrieb sammelte er Spenden für Angehörige von Verfolgten und gibt Flugschriften an Kollegen weiter. Aus Angst nach der Verhaftung führender Kommunisten 1941, stellt er seine Zahlungen ein. Marian Port wird von der NS-Justiz wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" zu 8 Jahren Zuchthaus verurteilt.
Insgesamt wurden 89 Mitarbeiter der Wiener Gaswerke eingesperrt und verfolgt.

 
 
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