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Gustav GEBHARDT

Seit dem Jahr 1925 bei den Wiener Gaswerken in der Leopoldau bedienstet, gehört Gustav Gebhardt von 1920 bis 1934 der SP an. 1943 erkennt ihn die NS-Justiz für schuldig, über zwei Jahre Beiträge für die Angehörigen Verhafteter Kollegen gezahlt zu haben, er erhält 5 Jahre Zuchthaus, ein mildes Urteil, so der Richter, weil Gebhardt für seine Mutter und seinen 15jährigen Sohn zu sorgen habe. Zwei Jahre später, 1945, berief man den Buben zur deutschen Wehrmacht und überstellte ihn zur SS. Gustav Gebhardt jun. wurde nach Kriegsende im Lager Neuhammer Oberschlesien interniert.

Geburtsdatum: 25.5.1901
Nationalität: Österreich
Beruf: unbekannt
Familienstand: verheiratet
Letzte Addresse: Kravogelg. 19/5, 1210 Wien
Obduziert am 3.4.1946
Todesursache: Brustdurchschuss/Verblutung

 
 
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